WELTSCHMERZ
wenn das Herz unter der Welt leidet
Für die, die unter der Kraft ihres eigenen Mitgefühls fast zusammenbrechen. Die nicht wegschauen können, auch wenn andere es längst gelernt haben. Die alles geben, jeden Tag ein Stück mehr, und trotzdem das Gefühl tragen, dass sich nichts bewegt, während die Welt in ihrem eigenen Tempo weiterdreht, viel zu langsam für ein Herz, das längst versteht, was auf dem Spiel steht.
Für die, die einem Tier in die Augen schauen und spüren, wie sich in diesem einen Moment alles in ihnen dreht. Die einen Transporter sehen, auf dem „lebende Tiere“ steht, und genau wissen, was das bedeutet, und trotzdem weiterfahren müssen, weil das Leben es verlangt. Die schreien wollen und merken, dass kaum jemand wirklich hinhört.
Für die, die von der Strasse nach Hause kommen, ausgelaugt bis in die Knochen, und sich dann noch dumme Sprüche am Familientisch anhören, weil ihre Empathie für andere unbequem geworden ist. Für die, die deswegen ausgeschlossen werden. Die nicht ernst genommen werden, und trotzdem an jeder Demo stehen, Mahnwache um Mahnwache, bis wirklich nichts mehr geht.
Für die, die Organisationen tragen, Menschen mobilisieren, sich einsetzen mit allem, was sie haben, und nachts trotzdem wach liegen mit dem Gedanken, es sei zu wenig. Für die, denen manchmal der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Die verdammt wütend sind, auf diese Welt, auf ihre Werte, darauf, wie anders diese Werte bei so vielen anderen sind. Für all die, und noch so viele mehr.
Für all die, die einfach mal einen Ort brauchen. Wo sie nicht mehr funktionieren müssen. Wo sie zusammenbrechen dürfen, ohne sich zu erklären. Und wieder auftauchen können, ein kleines Stück weniger allein.
was du fühlst
Ich weiss, wie du dich fühlst.
Dieses Ziehen in der Brust, wenn ein Bild auftaucht, das du gar nicht gesucht hast. Diese Leere, wenn du merkst, dass die Menschen um dich herum einfach weiterleben, als wäre nichts. Dieses Gefühl, zu viel zu fühlen, in einer Welt, die gelernt hat, wegzuschauen.
Was du fühlst, hat einen Namen. Man nennt es Weltschmerz. In der Forschung, bei Menschen, die wie du mit den Tieren mitfühlen, auch Vystopia: die stille Erschöpfung, die entsteht, wenn du siehst, was die meisten nicht sehen wollen, und mit diesem Wissen weiterleben musst, in einer Welt, die einfach weitermacht. Es ist keine Schwäche und kein Zuviel. Es ist eine reale Reaktion eines wachen, fühlenden Nervensystems auf eine reale Wahrheit.
für dich
Das ist nur für dich.
Dieser Raum ist nur für dich. In diesem Raum darfst du zusammenbrechen, darfst du schreien, darfst du alles zusammenschlagen, darfst du weinen, darfst du alles fühlen, und wirst dabei gehalten und gesehen. So gesehen, wie du das Leid der Tiere siehst, empathisch und wahrhaftig.
Nicht damit du weniger fühlst. Sondern damit du das, was du fühlst, tragen kannst, ohne daran zu zerbrechen.
Aus diesem getragenen Ort heraus wird etwas möglich, das sich gerade vielleicht unmöglich anfühlt: dass du wieder Hoffnung spürst. Dass du dich einsetzen kannst, ohne auszubrennen. Dass du das Leben um dich herum noch geniessen kannst, auch mit allem, was du weisst. Nicht trotz deines Mitgefühls. Mit ihm.
Für die, die unter dem Schmerz zerbrechen.
Für die, die den Schmerz nicht zulassen, weil sie sonst zerbrechen.
Für die, die aktiv sind und das Gefühl haben, sie brennen aus.
Für alle Facetten, die veganes Leben mit sich bringt.
der raum, konkret
Was dich hier erwartet.
- 01WorkbookSechs Schritte, von der Benennung deines Schmerzes bis zu einer ersten klaren, tragbaren Handlung.
- 02ChatDu kannst mir jederzeit direkt schreiben oder aber auch in der Community den bereits vorhandenen Chat nutzen, um auch mit anderen in den Austausch zu kommen. Ein Ort, an den du dich wenden kannst, wenn es dir zu viel wird. Ein Zeichen, dass du nicht alleine bist.
- 03SessionsBegleitung mit mir, so oft du sie brauchst. Eine Session umfasst 2–3 h. Dein Schmerz bekommt Raum, ohne Zeitdruck.
So läuft es ab
Zeit und Tiefe sind bei jedem Betrag genau dieselbe. Der Preis sagt nichts über dich aus, ausser dass du gerade genau da bist, wo du bist.
Ich begleite bewusst nur eine begrenzte Anzahl Menschen gleichzeitig, damit jede Session die volle Tiefe bekommt, die sie braucht.